Ende des 19. Jahrhunderts wurden in den USA das Eisenbahnnetz
ausgebaut. Und nun geht es bei Transamerica darum, das Streckennetz möglichst ohne
großen Aufwand zu verlegen und dabei möglichst viele
Städte in Ost, West, Süd und Nord zu erreichen.
Grundprinzip des Spiels
Jeder Spieler erhält bei
Transamerica je eine Ortskarte
einer Region in den USA. Ziel des Spieles ist, als erster seine
Städte an das Streckennetz angebunden zu bekommen. Dabei darf der
Spieler pro Zug zwei Gleisstrecken bauen und auch die das
Schienensystem seiner Mitspieler nutzen, sofern er damit verbunden ist.
Muss ein Fluß überquert werden oder ein Gebirgszug darf nur
ein Gleisstrecke gebaut werden. Eine komplette Runde dauert je nach
Spielerzahl ca. 15-20 Minuten. Gespielt werden mehrere komplette Transamerica
Spiele,
bis ein Spieler 13 Streckenabschnitte zurück liegt.
Aufmachung
Transamerica
besitzt einen schönen Spielplan, der die USA mit vielen
Städten abbildet. Als Gleisstrecken dienen längliche schwarze
Holzbalken. Nur Schade, dass die Wertungssteine Lokomotiven aus Plastik
sind. Aber sonst wäre das Spiel wohl nicht so preiswert.
Kurzkritik
Transamerica ist ein sehr
einfaches aber dennoch kurzweiliges Spiel, das seinen Reiz aus der
guten Mischung Glück und Strategie gewinnt. Dadurch macht es
sowohl Taktikern als auch Gelegenheitsspielern Spass. Eine Runde dauert
ja nach Anzahl Spieler zwischen 15 und 20 Minuten und i.d.R. dauert es
3 bis 4 Runden, bis ein Spieler mit 13 Minuspunkten für das Ende
des Spieles sorgt. Wer wenig Zeit hat kann aber auch nur ein oder zwei
Runden Transamerica spielen und dann werten.