In den Häfen der Handelsstädte ging
es hoch her in vergangenen Jahrhunderten. Es werden
spontan Seeräuber-Manschaften zusammengestellt und ein
Kapitän für einen Piratenzug gewählt. Doch wirft das Schiff
genug Beute ab, um eine teuere Mannschaft auszubezahlen?
Grundprinzip des Spiels
In der Mitte des Tisches werden drei
Schiffskarten ausgelegt und jeder Spieler hat unterschiedlich
wertige 5 Piraten vor sich. Jede Schiffskarte zeigt
an, welche Beute zu erwarten ist und wie groß die Mannschaft
mindestens sein muß, damit geentert werden kann. In
jeder Spielrunde stellt der Spieler einen seiner
Piraten auf Piraten eines Mitstreiters. Er ist
damit Kapitän und stellt die vergrößerte Mannschaft
vor sich ab. Dies macht jeder Spieler reih um. Hat ein
Spieler eine Mannschaft vor sich, die der Mindestgröße
der Entermannschaft eines Schiffes entspricht, kann
er das Schiff ausrauben und die Beute einstreichen.
Im Anschluß muß er aber jeden an seiner Mannschaft beteiligten
Piraten auszahlen und ggf. Schätze teilen.
Aufmachung
und Anleitung
Seeräuber kommt in einer kleinen Packung mit 15 schönen Schiffskarten, 25 beklebten
Holzscheiben für die Piraten und Beuteplättchen aus
Karton. Die Materialien sind ansprechend gestaltet und
auch die Anleitung ist mit 4 Seiten kurz und prägnent
gehalten.
Kurzkritik
Seeräuber ist ein kleines Spiel mit einem neuen und gut funktionierendem Spielmechanimsus.
Man steht immer vor der Wahl neue Mannschaftsstapel
zu bauen oder bestehende Mannschaften zu übernehmen.
Dies sollte immer in Abwägung mit den Parametern der
Schiffe geschehen, die gerade zu entern sind. Merken
sollte man sich auch die Wertigkeit der eigenen/fremden
Piraten in den einzelnen Stapeln. Sie bestimmen, wie
hoch die Heuer ist, die später ausbezahlt werden muß.
Dabei kann es schon auch vorkommen, dass die Beute der
Seeräuber dafür nicht ausreicht. Tolle Spielidee und
für Vielspieler ein tolles Spiel zum Aufwärmen!