Im jungen aufstrebenden Römischen Reich
ist vor allem eines knapp: das Trinkwasser. Um dieses
zur Erlangen werden mit erfahrenen Baumeisern und vielen
Arbeitern die berühmten und effizienten Aquädukte gebaut.
Der größte Ruhm wurde dem zu Ehr, der das längste Bauwerk
vorweisen konnte.
Grundprinzip des Spiels
Beim Brettspiel Aqua Romana stellen
die bis zu vier Spieler in einer Anfangsrunde zuerst
die Baumeister am Rand des Spielfeldes auf. Jeder Spieler
besitzt ein Wasserreservoir, von dem aus er mit seinen
Arbeitern Bauteile zur Vergrößerung seines Aquädukts
bauen darf. Die Baumeister sind einem Bauteil fest zugeordnet
und geben am Rand durch die waagrechte oder senkrechte
Sichtverbindung zu den Arbeitern vor, welche Bauteile
- z.B. Gerade oder Kurve - gebaut werden dürfen. Wurde
ein Baumeister genutzt, wandert er im Uhrzeigersinn
ein Feld weiter und ermöglicht dann den Arbeitern, die
waagrecht oder senkrecht in derselben Linie stehen das
Bauen. Kann ein Aquädukt nicht mehr weitergebaut werden,
wird es gewertet und der Arbeiter verewigt sich auf
dem Punktepodest.
Aufmachung und
Anleitung
Aqua Romana kommt mit einem schönen Spielplan, Arbeitern und Baumeisern aus
Holz und vielen Bauteilen in Form von Legeplättchen.
Die Anleitung ist insgesamt 6 Seiten lang und leicht
verständlich.
Kurzkritik
Das Brettspiel Aqua Romana war für das Spiel des Jahres 2006 nominiert. Das
ist für die schöne Umsetzung und das familientaugliche
Spiel auch angebracht. Allerdings werden Spieleerfahrende
zurecht bemängeln, dass Aqua Romana wenig Variationen
bietet und die zugrundeliegende Spielidee wenig neues
bietet, da letztlich nur möglichst viele lange Strecken
zu bauen sind. Damit ist Aqua Romana von unserer Seite
lediglich eine Empfehlung für Wenigspieler oder Familien,
die ein ansprechendes Spiel und leicht verständliche
Regeln bevorzugen.